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Eberhard Woll-Preis des PresseClub Regensburg für den Berliner Journalisten Andreas Wenderoth

Der Berliner Journalist Andreas Wenderoth wird mit dem Eberhard-Woll-Preis 2014 des Regensburger Presse-Clubs ausgezeichnet. Er überzeugte die Jury mit dem Feature „Wege der Hoffnung“, das das Spannungsverhältnis zwischen aus vielerlei Gründen überforderten Eltern sowie Jugend- und Sozialämtern beschreibt. Der 49-Jährige hatte dazu in Regensburg recherchiert. Sein Text erschien im Magazin der Süddeutschen Zeitung und ist unter folgendem Link nachzulesen:

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/37861/Wege-der-Hoffnung

„Der Beitrag von Andreas Wenderoth hält uns eindrucksvoll vor Augen, welch unschätzbare Arbeit etwa in Jugendämtern geleistet wird. Er lässt uns authentisch am Geschehen in den betroffenen Familien teilhaben. Und er macht ohne Effekthascherei deutlich, dass mitten unter uns Menschen leben, die ihre Kinder lieben und es trotzdem nicht schaffen, deren Wohl zu garantieren,“ würdigte Presse-Club-Vorsitzender Manfred Sauerer den Gewinnerbeitrag. Und weiter: „Wenderoth tut dies alles in einer klaren, verständlichen, dennoch wandelbaren Sprache, die den Leser zu jeder Zeit fesselt.“ Wenderoth erhält die Auszeichnung am 21. November bei einem Festakt in Regensburg. Die Laudatio hält der frühere Münchner Oberbürgermeister Christian Ude.

Der Jury hatten 15 Journalisten und Medienfachleute angehört. Der Eberhard-Woll-Preis, der nach dem früheren PresseClub-Vorsitzenden benannt ist, wird seit 1999 vergeben. Er ist mit 1500 Euro dotiert und soll herausragende Texte mit Bezügen zu Ostbayern ins Blickfeld rücken.

Erstmals vergab der Presse-Club zudem einen undotierten Sonderpreis, der das journalistische Gesamtwerk des Regensburger Journalisten Thomas Muggenthaler würdigt. Er berichtet für den Bayerischen Rundfunk seit vielen Jahren über das Schicksal von Zwangsarbeitern in der NS-Zeit. Mit seiner intensiven Spurensuche hat er Zeitdokumente geschaffen. 2001 war er für eine seiner Arbeiten zu diesen Thema bereits mit dem Eberhard-Woll-Preis ausgezeichnet worden.